PCBenchmark läuft vollständig in Ihrem Browser. Sie installieren nichts, und der Test funktioniert gleich unter Windows, macOS, Linux und auf vielen Smartphones. Dieser Komfort hat Grenzen, denn Browser verbergen bewusst einige Hardwaredetails, um Ihre Privatsphäre zu schützen.

Was ein Browser-Benchmark gut misst

  • Prozessorleistung. Web Worker führen echte Berechnungen auf mehreren Threads aus, sodass der Test zeigt, wie schnell Ihre CPU dauerhafte Arbeit erledigt.
  • Grafikleistung. WebGPU und, wo WebGPU fehlt, WebGL 2 führen Compute-Shader und Rendering auf dem Grafikchip aus.
  • Speichergeschwindigkeit. Das Kopieren und zufällige Lesen eines großen Puffers zeigt, wie schnell Daten zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher fließen.
  • Stabilität. Der Stressmodus lastet CPU und GPU gemeinsam aus und macht so Drosselung und Leistungseinbrüche unter Volllast sichtbar.

Was ein Browser nicht sieht

  • Die genaue RAM-Größe. Browser melden den Speicher nur als gerundete Klasse. Ein Wert von 32 GB kann 32 GB oder mehr bedeuten und ist nie eine exakte Angabe.
  • Grafikspeicher (VRAM). WebGPU meldet nicht, wie viel Videospeicher eine Karte hat. PCBenchmark testet, wie viele Daten hochgeladen werden können, nicht wie viel Speicher verbaut ist.
  • Alle CPU-Threads. Der Browser kann weniger logische Prozessoren melden, als Ihr PC tatsächlich hat.
  • Temperaturen, Spannungen und Lüfterdrehzahlen. Dafür braucht es native Programme mit direktem Hardwarezugriff.

Wann ein natives Programm besser passt

Wenn Sie Sensorwerte, die Prüfung einer Übertaktung oder genaue Speichertimings brauchen, nutzen Sie native Software wie HWiNFO, Cinebench oder 3DMark. Ein Browser-Benchmark ist die richtige Wahl, wenn Sie schnell und vergleichbar prüfen möchten, wie ein PC heute arbeitet, ohne etwas zu installieren.

Wie jede Phase genau funktioniert, lesen Sie auf der Methodik-Seite. Danach können Sie einen Benchmark starten und die Werte Ihres eigenen Systems sehen.